Weltrestaurant – Markthalle – Berlin

Heute geht es um das “Weltrestaurant Markthalle”. Ja, Ihr habt richtig gelesen. 
“Weltrestaurant” ! Da es in Berlin noch mehr Lokale mit dem Namen Markthalle gibt, ist 
vielleicht ein Grund, dieses Prädikat vornan zu setzen. Auf alle Fälle hat es mich 
neugierig gemacht, mit Freunden mal auszuprobieren was die Tageskarte so alles verspricht.
Auf nach Kreuzberg !  In den Häuserschluchten, der Umgebung des Görlitzer U-Bahnhofes findet man die   http://www.weltrestaurant-markthalle.de/de/index.php?s=1  
Pücklerstraße 34 . An der Fassade, die auch im normalen Alltag, einer wirklichen Markthalle dient, erblickt man in Einerreihen einfache dunkle Tischchen, die gemütlich nur darauf warten, bis sich man Ihrer erbarmt und Besitz ergreift. Auf Grund der in Berlin 
herrschenden Temperaturen, der letzten Tage, zogen wir es vor innerhalb des 
Weltrestaurants Platz zu nehmen. Angenehm, der erste Eindruck, ein langer Wirtshaustresen, 
rustikal, und doch modern, beherrscht den langezogenen Gastraum. Gegenüber eine Reihe 
Blankgescheuerte Tischreihen mal rund, mal rechteckig, entlang der großzügigen 
Fensterfront. Zum Wohlfühlen. Angenehmes Publikum, im mittlerem Altersdurchschnitt und eine Gutbürgerliche Speisekarte, rundeten den ersten Eindruck positiv ab. Wir bestellten  
quer Beet, Einmal Schnitzel  Wiener Art, Ravioli mit Rucolaricotta gefüllt, und   gerösteten Pfifferlingen bestreut, Käsespätzle mit Speck  und kross gerösteten Zwiebelringen, und einen Schweinebraten  mit Semmelknödel und Sauerkraut. Die Portionen waren groß, und der Preis bewegte sich im mittleren Preissegment. Geschmacklicher Eindruck, frische Zubereitung, gute Handarbeit, wie z. B: Schnitzel kross, dünn, zart im Geschmack, und richtig dimensioniert. Ravioli, auch zarter Teig gut abgeschmeckt, sehr empfehlenswert. Käsespätzle, kräftiger Geschmack mit superkrossen Zwiebelringen, wie es sein soll. Und der Schweinebraten mit zwei riesigen butterzarten Scheiben, das Kraut war supersoft, leider mit etwas Maggigeschmack im Abgang, was das wirklich gute Sauerkraut nicht nötig hatte. Die Semmelknödel gut aber etwas zu fest. Insgesamt eine Gute Küchenleistung, unter der angenehmen Atmosphäre, eines großen Gasthauses. Ein Gutes Fassbier  von Eschenbräu, tat sein übriges dazu den Abend positiv abzurunden.  Fazit, ein Lokal mit angenehmer, lockerer Athmosphäre, ung guter Bürgerlicher Küche mit modernen Einschlag, im Szeneviertel Kreuzberg. Nix wie hin und auspropieren.

* * * your 

~ von mataicooking am Juli 23, 2008.

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