* * * DONNA ORSOLA * * *

Versteckt, zwischen von dem Örtchen Ricardi, und dem Bauerndorf Brivadi, nicht weit von Tropea entfernt, entdeckten wir während einer Fahrt auf unserer geliehenen “Vespa” den Agritourismo “Donna Orsola”.  Vom Inhaber des Hofes begrüßt, führte er uns gleich durch sein Anbaugebiet,  wir verstanden kein Wort, da wir des Italienischen nicht mächtig sind. Aber die Herzlichkeit rückte die Details seiner Ausführungen, über den Anbau seiner Landwirtschaftlichen Bio Produkte in den Hintergrund. Wir wollten nämlich in dem dazugehörigen Landgasthaus einkehren.   Menükarte war nicht zu bekommen, und als wir mit Händen und Füßen versuchten ihm klarzumachen, das wir was zu Essen wollten, kräuselten sich seine Augenbrauen und mit großem Bedauern gab er uns zu verstehen dass er am heutigen Tag eine größere Gesellschaft erwartet. Schweren Herzens brachen wir auf, und fuhren Heimwärts. Einige Tage später versuchten wir es nochmals, wir brachen gegen 19 h auf, und waren wie in Italien um diese Zeit üblich die ersten Gäste. Freudig begrüßte uns der “Patrone” und bot uns einen der Holztische neben einer  Ziegelmauer an. Diese sah aus wie man sich in einem schlechten Hollywoodfilm, ein Rustikales Gemäuer eben vorstellt. Nur mit dem Unterschied, hier war alles Original abgeplatzte Ziegelmauer.  Mit vielen Gesten und einen nicht enden wollenden Redeschwall, wovon wir absolut nichts verstanden, unterbreitete er sein Speisen Angebot. Den  eine “Karte” gab es ja noch immer  nicht. Also überließen wir ihm die Angelegenheit. Wir bestellten neben dem roten Landwein noch eine Flasche Wasser, und es dauerte nach den ersten Schlucken nicht lange, und es wurde “Aufgefahren”. in Worten . . . 12 Handtellergroße Schalen, mit typischen Produkten aus der kalabresisch bäuerlichen Küche, (viele davon nicht identifizierbar), aber köstlich schmeckend, türmten sich vor uns auf. Und als wir die ersten leerten wurden dieselben sogleich prallgefüllt wieder serviert. Ahnungslos wie wir waren, ahnten wir, das dies nur der Auftakt, zu noch opulenteren Köstlichkeiten waren. Es folgten verschiedene Pasta Gerichte, meines war vegetarisch, ich erinnere mich an Zuchiniblüten geschmort mit Safransauce. Meine Frau hatte geschnetzeltes Schweinefilet.Der Hauptgang folgte auf dem Fuß.  Ich weiß nur noch es war sehr schmackhaft.Danach so erinnere ich mich noch gab es einen Rohmilchkäse mit einer Feigenmarmelade, ein natürlich hausgemachtes Tiramisu, und zum Abschluss den obligatorischen Caffe. Im wahrsten Sinne “genudelt” glücklich und zufrieden, brachen wir gegen 12h30 auf. Vorher kam noch mal der Inhaber mit seiner Frau an unseren Tisch, und erzählte uns von Dingen und Sachen die wir leider eh nicht verstanden. Übrigens die Rechnung lag bei etwa 20 Euro. Dem ist nichts hinzuzufügen. Obwohl wir in Kalabrien einige herausragende Lokalitäten kennen lernen durften, war dieses einer der Höhepunkte. So sah es drinnen aus. Dieser Langgasthof ist einen Besuch wert !

 

http://www.directa.net/calabria/hotels/orsola.html

http://calabrien.org/105.html

http://www.agritourism.it/public/strutture_ricettive/agriturismo/calabria/vibo_valentia/campagna/187/agriturismo_donna_orsola.asp

 . . . auf gehts’

~ von mataicooking am April 24, 2008.

Einen Kommentar schreiben

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.